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Holzäpfel und Wildbirnen für Ringelai, Mai 2016

Und nach dem Pflanzen gab es noch Infos aus erster Hand von Karel Kleijn (rechts im Bild), begeisterter Obst-Experte und Fachreferent der Bund Naturschutz Kreisgruppe FRG. Es lauschten die Teilnehmer der Pflanzaktion, Gartenbauvereins-Kindergruppenbetreuerin Sonja Pinker (von links), Bürgermeister Max Köberl und Gartler-Vorstand Ludwig Groß sowie eine Abordnung der Kindergruppe. (Foto: Grapentin)

Gemeinsam mit Vertretern der Bund Naturschutz Kreisgruppe Freyung-Grafenau pflanzte eine Abordnung der Kindergruppe des Gartenbauvereins Ringelai Wildobst im Gemeindegebiet Ringelai. Mit dabei war auch Bürgermeister Max Köberl, der sich über diese Aktivität außerordentlich freute und der eine Wassergabe für die jungen Bäume durch die Mitarbeiter des Bauhofs zusicherte: „Schließlich soll sich alle Mühe auch lohnen.“

Gepflanzt wurden Wildäpfel, sogenannte Holzäpfel, und Wildbirnen auf zwei verschiedenen Flächen im Gemeindegebiet. „Diese dienen mit ihren Blüten und Früchten zahlreichen Insekten wie beispielswiese Bienen, dem Igel und Vogelarten als wichtige Nahrungsquelle. Die dicht verzweigten Bäume und Sträucher werden von vielen Vögeln als Niststätte, von Fledermäusen als Tagesquartier und von anderen Tierarten als Versteck genutzt“, erklärte Karel Kleijn, Fachreferent der Bund Naturschutz Kreisgruppe Freyung-Grafenau den Kindern des Gartenbauvereins Ringelai. Und Ludwig Groß, Vorstand der Gartler, ergänzte: „Und uns Menschen erfreuen Holzäpfel- und birnen mit ihren Blüten im Frühling und einer schönen Laubverfärbung im Herbst.“

Begrüßt wurde die Aktion freilich von Bürgermeister Max Köberl, der sich über den fleißigen Nachwuchs und den blühenden Zuwachs gleichermaßen begeistert zeigte. Mit von der Pflanzpartie waren auch Sonja Pinker und Martha Kment, die zum Abschluss meinten: „Auch wir haben heute dazu gelernt: Dass unsere Tafeläpfel nicht vom Holzapfel abstammen, das war uns neu“, so die beiden Kindergruppenbetreuerinnen. Obst-Experte Karel Kleijn informierte darüber, dass die heutigen Kulturäpfel nach den neuesten Erkenntnissen vom Asiatischen Wildapfel beziehungsweise vom Kaukasusapfel entlang der historischen Seidenstrasse eingekreuzt wurden. 

Bild: Und nach dem Pflanzen gab es noch Infos aus erster Hand von Karel Kleijn (rechts im Bild), begeisterter Obst-Experte und Fachreferent der Bund Naturschutz Kreisgruppe FRG. Es lauschten die Teilnehmer der Pflanzaktion, Gartenbauvereins-Kindergruppenbetreuerin Sonja Pinker (von links), Bürgermeister Max Köberl und Gartler-Vorstand Ludwig Groß sowie eine Abordnung der Kindergruppe. (Foto: Grapentin)