MenuKreisgruppe Freyung-GrafenauBUND Naturschutz in Bayern e. V.

Bischofsreut

Die Gemeinde Haidmühle hat großflächige Schutzgebiete im Projekt Bischofsreuter Waldhufen. Mit nachhaltiger Landwirtschaft und Landschaftspflege nach der Wirtschaftsweise der Altvorderen wird versucht, den Lebensraum u.a. für die seltenen Raufußhühner zu erhalten. Diese benötigen als Futter neben Baumknospen und Kräutern Wollgras und.Beeren von Zwergsträuchern wie Moosbeere, Rauschbeere, Preiselbeere und Heidelbeere. Zum Schutz vor Freßfeinden müssen die Hühner in Birken flüchten können, die in den Feuchtwiesen und Moorflächen auch gut gedeihen können. Einige Tagwerk dieser Flächen gehören dem BN. Stolz berichtete der Grundstückswart Dipl. Biol. Karel Kleijn, daß auf der ausgehagerten Heuwiese des BN das breitblättrige Knabenkraut, Pippau und sogar das fliegenfressende Fettkraut zu finden sei. Die Pflege, also das Freihalten von Baumaufwuchs, auch die maßvolle Düngung für die vielfältigen Blüten und Kräuter übernehmen hier allerdings vierbeinige Landschaftspfleger, das sind die anspruchslosen Islandponies eines ortsansässigen Züchters. Sie können am besten die aufkommenden Gehölze "in Schach" halten, die einerseits wichtig sind als Futter und Deckung für Hasen und viele Zugvögel, die andererseits ohne diesen Verbiß die Blumen und Kräuter überwuchern würden.